Prädikat: Besonders wertvoll »Eine virtuose Gratwanderung, psychologisch stimmig, präzise inszeniert, spannend und überraschend.« — FBW

Valerie Koch

Valerie Koch ist IRM KRISCHKA

Nach ihrer Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch konzentrierte sich Valerie Koch zuallererst auf das Theater und spielte an den renommiertesten Bühnen Deutschlands (Maxim Gorki Theater, Berlin; Staatstheater Stuttgart; Deutsches Schauspielhaus, Hamburg) u.a. unter der Regie von Jacqueline Kronmüller in »Don Juan kommt aus dem Krieg« und »Der kaukasische Kreidekreis«. Somit hatte Valerie Koch, die als »upcoming talent« gilt, bisher nur wenige, dafür umso prägnantere Auftritte in Kino- und Fernsehproduktionen.

Für ihre Darstellung der Irm Krischka in »Die Anruferin« erhielt Valerie Koch bei der Premiere des Filmes beim Filmfest München den Förderpreis Deutscher Film 2007 als Beste Nachwuchsdarstellerin.

Filmographie

Kino

2006
Die Anruferin
Regie: Felix Randau
2003
Sie haben Knut
Regie: Stefan Krohmer
2003
Casting About
Regie: Barry J. Hershey

TV (Auswahl)

2007
Idylle der Hyänen
Regie: Matti Geschonneck
Der Dicke
Regie: Josh Bröcker
2006
Prager Botschaft
Regie: Lutz Konermann
2005
Ein toter Bruder
Regie: Stefan Krohmer
2001
Sophie - Sissis kleine Schwester
Regie: Matthias Tiefenbacher
Esther Schweins

Esther Schweins ist SINA LEHMANN

Nach ihrer Schauspielausbildung in Karlsruhe und Bochum wurde Esther Schweins mit der Comedy-Serie »RTL Samstag Nacht« bundesweit bekannt. Es folgten seitdem unzählige Rollen in diversen hochwertigen Fernsehfilmen. Unter der Regie von Hardi Sturm stand sie 2004 in dem Kinothriller »Feuer« sowie ein Jahr später in der Theaterverfilmung von Maxim Gorkis »Nachtasyl« vor der Kamera. 2006 brillierte sie in »Die Anruferin«, 2007 in Mathilde Bonnefoys »Insensitive«. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin erhielt Esther Schweins große Anerkennung mit der Inszenierung von »Caveman« , der deutschen Adaption des gleichnamigen Broadway-Hits von Rob Becker. In den deutschen Fassungen der Kino-Welterfolge »Shrek« und »Shrek2« (2001 und 2004) lieh sie Prinzessin Fiona ihre Stimme. Seit geraumer Zeit moderiert Esther Schweins die Theatersendungen »Theaterlandschaften« und »Foyer« im ZDFtheaterkanal und auf 3sat.

Filmographie

Kino (Auswahl)

2007
Insensitive
Regie: Mathilde Bonnefoy
2006
Die Anruferin
Regie: Felix Randau
2005
Maria an Callas
Regie: Petra K. Wagner
2004
Feuer
Regie: Hardi Sturm

TV (Auswahl)

2007
Cinderella oder eine Prise Glück
Regie: Anja Jacobs
2006
Der Butler und die Prinzessin
Regie: Sibylle Tafel
Vater Undercover – Im Auftrag der Familie
Regie: Vivan Naefe
2005
Nachtasyl
Regie: Hardi Sturm
2004
Tausche Kind gegen Karriere
Regie: Michael Rowitz
Eva Blond – There’s no business like Showbusiness
Regie: Achim von Borries
Ein Fall für den Fuchs – Schachmatt
Regie: Sigi Rothemund
2003
Die Cleveren
Regie: Axel de Roche, Christiane Balthasar u.a.
2002
Auch Engel wollen nur das Eine
Regie: Roert Pejo
2001
Familie XXL
Regie: Peter Timm
Im Fadenkreuz III
Regie: Hajo Gies
1997
Drei Tage Angst
Regie: Klaus Knoesel
Franziska Ponitz

Franziska Ponitz ist die MUTTER

Franziska Ponitz ist Autodidaktin, erst im Alter von 30 Jahren erfüllte sie sich ihren Traum von der Schauspielerei. Sie bewarb sich in einem kleinen Theater in Dinkelsbühl und lernte von der Pike auf, nicht nur auf der Bühne zu stehen, sondern auch das Bühnenbild und Kostüme selber anzufertigen. Weitere Stationen waren das Stadttheater Ingolstadt, Freie Volksbühnen Berlin, Schauspiel Bremen und Schauspiel Köln, Hamburgische Staatsoper. Nebenbei wirkte sie in Fernsehspielen wie »Die schrecklichen Kinder« oder »Die Bubi Scholz Story« mit und in TV-Serien wie »Im Namen des Gesetzes«.

Filmographie (Auswahl)

Kino (Auswahl)

2006
Die Anruferin
Regie: Felix Randau
1995
Die Eroberung der Mitte
Regie: Robert Bramkamp
1994
Lemgo
Regie: Jörg Grünler

TV (Auswahl)

2002
Ich hab es nicht gewollt - Anatomie eines Mordfalls
Regie: Norbert Kückelmann
2000
Verlorene Kinder
Regie: Norbert Kückelmann
1998
Die Bubi Scholz Story
Regie: Roland Suso Richter
1993
Vom Mörder und seiner Frau
Regie: Wolfgang B. Heine
1992
Des Lebens schönste Seite
Regie: Wolfgang B. Heine
Felix Randau

Felix Randau Regie

Felix Randau wurde 1974 in Emden/Ostfriesland geboren. Nach dem Abitur 1993 studierte er Germanistik und Volkskunde an der Universität Bonn und hospitierte gleichzeitig am Schauspielhaus Bonn, initiierte erste eigene Filmprojekt. Die Liebe zum Film brachte ihn zum Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) von 1995 – 2003.

Es folgten Regieassistenzen bei Sören Voigt und Achim von Borries sowie eigene Kurzfilme, darunter »Siemensstadt« (u.a. 1. Preis beim Internationalen Festival der Filmhochschule Bologna). 2003 inszenierte Felix Randau seinen ersten langen, auf nationalen und internationalen Festivals stark beachteten, Spielfilm »Northern Star«, ausgezeichnet mit dem Studio Hamburg Nachwuchspreis 2004. Auch »Die Anruferin« feierte auf internationalen Festivals Erfolge. Felix Randau bereitet sein nächstes Filmprojekt »Der Eisvogel« vor.

Filmographie (Auswahl)

2008
Der Eisvogel (in Vorbereitung)
2006
Die Anruferin
2003
Northern Star
2000
Siemensstadt (Kurzfilm)
1998
Something Stupid (Kurzfilm)
1997
Boomtown Berlin: Ausgeträumt (Kurzfilm)

Jutta Pohlmann Kamera

Nach Ihrem Studium an der Academy of Drama and Film in Budapest führte Jutta Pohlmann bei zahlreichen Kurzfilmen, Musik- und Werbeclips die Kamera, für die sie, ebenso wie für ihre Langfilme, immer wieder ausgezeichnet wurde. So war sie u.a. mehrere Male für den Deutschen Kamerapreis nominiert und gewann 2002 für »England!« den Kamerapreis der Deutschen Filmkritik.

Filmographie (Auswahl)

2006
Die Anruferin
2004
Eden
Regie: Michael Hofmann
2003
Die fremde Frau
Regie: Matthias Glasner
Was nützt die Liebe in Gedankenr
Regie: Achim von Borries
2001
Baader (gemeinsame Arbeit mit Bella Halben)
Regie: Achim von Borries
1999
England!
Regie: Michael Hofmann
1998
Die Menschen sind kalt
Regie: Andreas Dorau
1998
Sexy Sadie
Regie: Matthias Glasner

Vera Kissel Drehbuch

1959 im Odenwald geboren, aufgewachsen im Ruhrgebiet. Studium der Journalistik an der Universität Dortmund. Seit 1999 freie Autorin. Lebt in Potsdam.

Veröffentlichungen

Drehbuch

Die Anruferin, Spielfilm 2007,
Regie: Felix Randau, Produktion: Wüstefilm West,
in Koproduktion mit Kleines Fernsehspiel/ZDF und Arte
Walzer zu Dritt, Spielfilm
(In Entwicklung)
Event, Spielfilm
(In Entwicklung)

Dramatik

Kalpak.
Rowohlt Theater Verlag,
UA 17.9.1997, Maxim Gorki Theater Berlin,
Regie: Oliver Reese
Die Apokalypse der Marita Kolomak.
Rowohlt Theater Verlag,
UA 18.12.1999, Düsseldorfer Schauspielhaus,
Regie: Anna Badora
Mondkind.
Rowohlt Theater Verlag,
UA 10.5. 2000, Bremer Theater,
Regie: Martina Wrobel
Die Anruferin.
Rowohlt Theater Verlag,
UA 16.9.2005, Theater Osnabrück,
Regie: Rosmarie Vogtenhuber

Lyrik

Vogelkind.
Gedichte, Kollektion Stint bei Hauschild,
Bremen 1998

Auszeichnungen/Stipendien

Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes 1999
für »Mondkind«
Autorenstipendium 1999 des Bremer Senats
für »Die Apokalypse der Marita Kolomak«
In der Spielzeit 2001/2002 Hausautorin
am Nationaltheater Mannheim
Stückepreis Niederdeutsch 2002
für »Die Anruferin«
Stipendium
der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen 2002/2003
Aufenthaltsstipendium des Landes Brandenburg
auf Schloss Wiepersdorf 2007

Stab

Buch
Vera Kissel
nach ihrem gleichnamigen Bühnenstück, erschienen im
Rowohlt Theater Verlag
Regie
Felix Randau
Produzenten
Ralph Schwingel
Stefan Schubert
Hejo Emons
Wüste Film West
Ausführender Produzent
Björn Vosgerau
Co-Produzent
ZDF / Das Kleine Fernsehspiel
in Zusammenarbeit mit Arte
Redaktion
Lucas Schmidt (ZDF)
Barbara Häbe (Arte)
Kamera
Jutta Pohlmann
Musik
Thies Mynther
Ton
Michael John
Szenenbild
Peter Menne
Kostümbild
Sandra Fuhr
Maske
Delia Mündelein
Casting
Deborah Congia
Schnitt
Gergana Voigt
Produktionsleitung
Christian Fürst

Besetzung

Valerie Koch
Irm Krischka
Esther Schweins
Sina Lehmann
Franziska Ponitz
Irms Mutter
Stefanie Mühlhan
Möllerin (Irms Kollegin)
Ivan Shvedoff
Peter (Irms Kollege)
Marita Breuer
Zuralski (Irms Nachbarin)